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Friday, 23 January 2009

Minestrone mit "Goldkugeln"

Heute abend kommt mein Charly endlich wieder zu mir, und da wollte ich ihm natürlich etwas ganz besonders Leckeres kochen. Also habe ich mein Minestrone-Rezept, das ich kürzlich gepostet habe, etwas variiert. Ich habe seit gestern Urlaub und konnte somit endlich mal wieder auf den Markt gehen. Ich liebe den Obst- und Gemüsemarkt in Colmar, er ist so schön kuschelig und familiär und freundlich! Die beiden älteren Damen, bei denen ich immer mein Gemüse aus der Region kaufe, hatten gestern sogenannte "boules d'or" anzubieten, das heisst auf deutsch soviel wie Goldkugeln, das habe ich noch nie gesehen oder gehört... und so fragte ich sie, ob man diese netten Goldkügelchen denn für eine Suppe verwenden könne. Ja, selbstverständlich, das geht ganz ausgezeichnet, und auch für die Zubereitung von Püree eignen sie sich sehr gut. Sehr schön. Dann habe ich dazu noch Karotten, Sellerie, Lauch und "navets" gekauft (ich habe leider keine Ahnung, was das auf deutsch genau ist, irgendeine Art Rübe) und dieses ganze leckere Gemüse dann am Abend meiner bereits bekannten Minestronemischung aus Bohnen, Linsen, Erbsen und Samen beigemischt. Und während das da so vor sich hinköchelte, war ich schon ganz angetan von dem völlig neuen Aroma, das aus dem Kochtopf aufstieg. Das mussten die boules d'or sein, denn alles andere kannte ich ja schon. Sie haben fast so etwas ähnliches wie ein Butteraroma... ganz lecker.
Ich habe mich mittlerweile ein bisschen über dieses leckere Gemüse schlaugemacht, es ist wohl wirklich vor allem im Elsass zu finden und schaut so aus:


(Quelle)

Nun hoffe ich, dass Charly von dem Süppchen heute abend genauso angetan sein wird wie ich, denn wir werden wohl noch einige Tage etwas davon haben! ;-)

16 comments:

Frollein Holle said...

Ich plädiere dafür, mir künftig nur noch den Mund wässerig zu machen, wenn ich die entsprechenden Speisen auch umgehend selbst einkaufen und verkochen kann! Sowas wie hier..das ist GEMEIN!!! ;)

Trotzdem - guten Hunger ;)))

Hase said...

Habe ich erwähnt, dass es dieses überaus leckere Gemüse wohl nur im Elsass gibt - ? *pfeif*

Anonymous said...

Ich lese hier manchmal (und fühlte besonders mit den nächtlichen Lärmbelästigungen und Krach vom Nachbarn mit) aber ihr kennt mich nicht und zum Vorstellen bleibt eben keine Zeit, aber dieses Gemüse gibt es hier in Belgien auch im Bioladen! (dtsch. Namen kenne ich auch nicht) Also evtl. auch irgendwo in D? Ich habe sie noch nie in die Suppe getan, ich muss das Rezept mal ausprobieren.
Viele Grüsse Marlene

Hase said...

Hallo Marlene, danke für den Hinweis und schön, dich hier zu lesen!
(Am Montag wird übrigens umgezogen, und dann ist das Thema mit der Lärmbelästigung durch die Nachbarn endgültig Geschichte!! ;-) )

Athena said...

ist es erlaubt, dass ich euch in meinem blog unter vegan verlinke, denn ich lese hier gerne mit!

athena

Hase said...

Natürlich ist das erlaubt, Athena - ich freue mich.

Athena said...

dankeschön!

navets sind übrigens sowas wie radieschen hat man mir erklärt. ich erwarte morgen mein gemüse- und salatabo vom lebe gesund versand...
könnten diese goldkugeln sowas wie kohlrüben sein?

Hase said...

Ja, wie Radieschen sehen die navets schon ein bisschen aus, das stimmt, aber wesentlich grösser, und der Geschmack ist auch wesentlich milder... Ist lustig, ich verwende navets schon immer, seit ich in Frankreich lebe, und habe mir noch nie die Mühe gemacht, herauszufinden, wie sie auf deutsch heissen. Nun, mein Wörterbuch sagt "Rübe" - das ist ja mal sehr unverbindlich ;-)

Und was Kohlrüben sind, damit bin ich jetzt ehrlich gesagt auch überfragt - aber Hauptsache, es schmeckt, und das tut es! ;-)

Athena said...

ich habe gerade bei web.de unter bilder geschaut und ich glaube, ich hatte recht.
http://suche.web.de/search/pic/?su=kohlr%C3%BCbe&mc=hp@suche.suche@home
die gab es bei mir in meiner kindheit nämlich auch immer in die gemüsesuppe. heute bekommt man die nirgends mehr...

auf jeden fall sehr interessant hier und merci fürs teilhaben lassen! ich halte es auf jeden fall für gesund ;-)

einen schönen abend!

Hase said...

Danke, den werden wir hoffentlich haben - denn Charly ist soeben eingetroffen! *freu*
Dir auch einen schönen Abend!

Emme Vee said...

Hallo Hase,

danke für dein Mitgefühl :)
Auge ist schon wieder am Abheilen.

Schicke dir ganz gute Besserung zurück!

Den Stevia Blättern habe ich möglicherweise Unrecht getan. Der Muff-Geschmack war auch ohne sie in meinem Frühstück erkennbar (sind es die Walnüsse..., die getrocknete Ananas...?). Detective Emme Vee hat die Ermittlungen aufgenommen und wird über weitere Erkenntnisse berichten...

Danke für deine Email. Auch wenn es noch ein bisschen dauern sollte - ich antworte auf jeden Fall.

Lieben Gruß & feines Wochenende!

ridlberg said...

Die Dinger hatte ich auch mal in meinem Gemüse-Abo und damals bei den Schplitties auch gefragt, wer das kennt. Aber der deutsche Name fällt mir nicht mehr ein... aber lecker.

Charly said...

Bei uns gibts die Dinger als Kugelrettich

Das Süppli war einfach nur himmlisch. Und von wegen, die reicht ein paar Tage :)))

ridlberg said...

Ha, jetzt hab ich doch glatt noch den Weg ins alte Forum gefunden und meinen Eintrag dort gesucht. Damals in der Gemüsetüte waren die als Goldball-Rübchen benannt und im "Beipackzettel" wie folgt beschrieben:

Frühlingsbote aus Frankreich: Goldball-Rübchen
Goldball- und Navett-Rübchen können im Süden Frankreichs bereits geerntet werden. Die deutschen Verwandten Teltower- und Mairübchen - andere Farben, gleiche Qualitäten – brauchen indessen noch ein paar Wochen Frühlingstemperaturen. Klar ist aber: Den feinen Speiserüben gebührt wegen ihres zarten Körpers und ihres feinen Geschmacks ein Platz in der Küche, der in Deutschland lange unterschätzt wurde. Auch ernährungswissenschaftlich gibt es viele sehr gute Rüben-Argumente: Reichlich ätherische Öle, Provitamin A, Vitamine B1, B2, B6 und C, sowie wichtige Mineralstoffe, Eiweiß und Kohlenhydrate. Rezept-Idee: Schälen, raspeln und mit gepresstem Knoblauch, Grapefruitsaft, Salz und Olivenöl marinieren und auf einem Feldsalatbett servieren.

Kann ich dann wohl wie Teltower Rübchen verarbeiten. Wird scheinbar ganz gern karamelisiert.... sowas wirds wohl werden. Danke fürs mitsuchen:-))


Ich glaube, ich hab damals zum einen Kartoffelpuffer draus gemacht und dann als Gemüse in Butter und Zucker karamelisiert gegessen.

amandajanus said...

Genau, es sind Mairübchen (oder eben sehr ähnlich), die kenne ich. Mairüben sind aber keine Teltower Rübchen. Die sind glaube ich noch feiner. Goethe ließ sie sich jedes Jahr zur Saison von seinem Freund Körner aus Berlin senden, wo sie verkauft wurden. Teltow ist hier gleich um die Ecke. Ach schön!

mandy

Hase said...

Hallo Emme, schön, von dir zu hören, und mach dir bloss keinen Stress mit dem Mailen - wann auch immer du Zeit und Lust hast! :o)
Da bin ich ja froh, dass es doch nicht die Stevia-Blätter waren.

Anja und Mandy, das ist ja hochinteressant, was ihr über die Wunderkügelchen zu berichten wisst. Und Wunderkügelchen scheinen sie wirklich zu sein!