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Sunday, 12 April 2009

Mein erster veganer Kuchen mit Stevia....

... und ich bin begeistert!
Es handelt sich um einen Kirsch-Banane-Mandelkuchen, das Rezept stammt von Frollein Holle, alles genau nachzulesen hier.
Ich musste ihn nach knapp über einer Stunde aus dem Ofen holen, weil er aussen schon ein bisschen zu dunkel wurde, und innen ist er noch nicht so ganz durch.... aber lustigerweise stört das überhaupt nicht, das gibt ihm eine cremige Note, die sehr lecker ist! Bei "normalen" Kuchen geht das ja gar nicht, wenn sie innen noch nicht durch sind, aber bei diesem Prachtstück geht das, finde ich. Ich finde ihn genial. Ich habe ihn, wie bereits erwähnt, statt mit Zucker nur ganz wenig mit Stevia gesüßt, und die Bananen und die Sauerkirschen tun ihr übriges dazu, es schmeckt sehr lecker.... hach, ich freu mich!
Mein erster eierfreier Kuchen, und das am Ostersonntag - wie genial ist das denn? ;-)

11 comments:

Lizzy said...

Hmm ... eierfreien Kuchen mache ich als Hefekuchenliebhaberin ja desöfteren mal.

Aber sage mal: dieses Stevia - schmeckt dir das wirklich?

Weil: vor Jahren habe ich das mal probiert. Es gibt dazu im Laufforum einen Beitrag von mir, in dem ich zunächst anfrage und dann die ersten Versuche kommentiere. Damals war ich wirklich wirklich positiv darauf eingestimmt und habe mir anfangs alle Mühe gegeben, das toll zu finden und in die auf einigen Internetseiten verbreiteten Lobeshymnen einzustimmen. Aber schon ziemlich am Anfang wurde ich immer skeptischer und die Begeisterung wich einer zunächst noch relativ neutralen Ernüchterung.

Ich dachte, ich könne mich an den Geschmack gewöhnen. Das Pulver und die Tropfen habe ich auch aufgebraucht - aber entweder war die Süßungskraft nicht annähernd stark genug oder aber - wenn denn das - dann schmeckte das Zeug so penetrant durch, dass es alles übertönte. Ab und an ein paar Blätter in andere Tees gemischt ging noch. Aber irgendwann schmeckte ich sogar das Einzelblatt raus und ich stellte fest: ich kann den Geschmack nicht ab!

So wurde der Test gestoppt. Im Schrank steht noch irgendwo ein Glas mit getrockneten Blättern. Ich kann da einfach nicht mehr ran. Und gerade letzte Woche fragte mich eine Bekannte, ob ich nicht Interesse an Stevia hätte. Sie hat es sich zum Test besorgt und findet es geschmacklich so widerlich, dass sie ein Abnahmeopfer suchte, der sie es schenken könne. Ich habe dankend abgelehnt. Dagegen ist sogar Süßstoff verleichsweise lecker.

Dir schmeckt das wirklich?

Netty said...

Stevia ist Süßstoff. Da werde ich mal hier schauen, ob ich es bekomme.

Ist es nicht klasse, man kann auch den Teig ungebacken schleckern, weil keine Eier darin sind. Ich liebe eierlosen Kuchen.

lg Netty

Hase said...

Ja, Lizzy, mir schmeckt das - wirklich! ;-)

Ich empfinde den Geschmack ehrlich gesagt überhaupt nicht als so verschieden von der "normalen" Zuckersüße. Was ich allerdings üüüüberhaupt gar nicht haben kann, sind die künstlichen Süßstoffe Aspartam, Saccharin, Cyclamat und wie sie alle heißen.

Frollein Holle said...

Wie jetzt, Kerstin - das schmeckt Dir WIRKLICH? ;))
Stevia ist mir irgendwie unheimlich, ich bleibe lieber beim Agavendicksaft (ich wollte noch klugscheißerisch anmerken, das ich Produkte bevorzuge, die im Gegensatz zu Stevia NICHT einmal um den Kontinent geflogen werden müssen, damit ich sie futtern kann, aber ich habe mal geguckt...mein Agavendicksaft kommt aus Mexiko, das ist ja nun auch nicht gerade um die Ecke. Toll geklugscheißert, Frollein Holle!)

Freut mich, das Dir der Kuchen schmeckt!

Lizzy said...

Naja, Frollein Holle - Stevia könnte man zur Not ja auch selber auf der Fensterbank ziehen und dann weiterverarbeiten ;o)

Ich hab' mal gegoogelt unter dem STichwort: "Wie schmeckt Stevia" um rauszufinden, wie andere das emfpinden bzw. wie der "Durchschnittsmensch".

Fazit: wir sind beide Durchschnitt, Hase. Also: eine statistische Erhebung habe ich nicht gemacht aber die Stimmen, die Stevia zuckervergleichlich schmeckend finden und die, die es "gewöhnungsbedürftig" bis "schrecklich" finden, halten sich die Waage. Offensichtlich ist es ähnlich wie bei anderen Süßungsmitteln: einigen schmeckts und anderen nicht.

Ich gehöre leider zu den "nichtsen" - wäre mir - als "Grenzwertdiabetikerin" deutlich lieber, wenns anders wäre.

Daniela - lese ich aus dem "und dir schmeckt das wirklich?" sowas wie Häme - ich will nicht sagen: überheblichen Triumph ;-) à la: "Wiiiieeeder so eine dusselige Frage der Nichtwisser und Ignoranten. Nein aber auch ... isses nicht ermüdend und schrecklich ..."

Falls ja: dann nenne ich es "Gespensterseherei" (aber die kann natürlich Spaß machen und sei vergönnt ;). Denn: Essen ist bei mir kein derartig weltanschaulich besetztes Thema - da beschränke ich mich größtenteils auf Rezept- und Geschmacksfragen. Und das war eine von letzteren. Ganz einfach dadurch motiviert, dass das Empfinden dem meinigen so extrem zuwiederlief. Das darf einen dann schon mal ein bisschen verwundern, oder nicht? Es könnte ja auch immer noch sein, dass es unterschiedliche Verarbeitungsformen gibt und ich mir bzw. dem Stevia doch noch eine zweite bzw. vierte oder fünfte Chance genehmigen sollte. Agavendicksaft verwende ich auch und sehr gerne - ist nur leider genauso diabetes-unverträglich wie Zucker.

Und by the way: Wo wachsen eigentlich Agaven? :-D

Frollein Holle said...

Häme? Überheblichen Triumpf?? Über wen oder was hätte ich denn triumphieren sollen? Nee, das war eigentlich bloss eine gedankenlose Albernheit, ganz ohne Hintergedanken.

Und wo Agaven wachsen, kannst Du doch bestimmt selber herausgooglen ;) Aber eine Freundin von mir schwirrt gerade durch Costa Rica, die hat DORT jedenfalls schon Agaven gesehen...

Lizzy said...

okay, als eine, die zumindest "früher" (als ich noch weitgehend ungefiltert losgekritzelt habe) permanent von mindestens 90% aller Leser völlig fehlinterpretiert wurde in Tonart und Hintergrundaussage - als so eine sollte ich natürlich sparsam umgehen mit tonartigen Interpretationen. Hast ja Recht. Und im Grunde isses auch wurscht. Und natürlich hätte ich mir die Frage auch sparen können, da es schon sehr viel früher deutliche Hinweise darauf gab, dass Kerstins und meine Geschmäcker relativ diametral entgegengesetzt angesiedelt sind (Stichwort: Marmite ;o) wobei ich hier ehrlicherweise hinzufügen muss, dass ich das Zeug schon aufgrund der Geschmacksbeschreibung und Inhaltsstoffe niemals für einen Test in Erwägung gezogen hätte und somit - ganz objektiv betrachtet - ja gar nicht weiß, ob es mir nicht doch aus wunderlich-unerfindlichen Gründen geschmeckt hätte)

Ich mag "hervorstechende" Geschmäcker nicht. Jedenfalls manche nicht. Und Stevia gehört dazu - ab einer Dosis, in der es "wirkt", ist es penetrant und das Geschmacksempfinden dazu hat sich - zumindest bei mir - über Wochen permanent verstärkt. DAvon gibt's aber noch andere Beispiele. So habe ich eine Weile gebraucht, bis ich wusste, welches (von mir selber genutzte) Gewürz es war bzw. ist, das mir sehr oft Unwohlsein verursacht und manchmal noch 24 Stunden lang "nachschmeckt" (ich bin eine langsam-Verdauerin und kann daher auch Rohkost z. B. nicht in jeder Form essen bzw. verwerten). Das Gewürz ist Kreuzkümmel - ich vertrage ab einer bestimmten Menge GErichte mit Kreuzkümmel nicht. Sie sagen mir dann noch den Rest des Tages und länger immer wieder "Hallo". Nur um mal so einzuflechten, dass es auf konkreten Erfahrungen beruhende "Abneigungen" geben kann. Auch von veganen Lebensmitteln ;o) (Schweinshaxe vertrage ich aber auch nicht *s*)

Lizzy said...

So - ich nochmal. Hoffe, dass das recht ist ;-)

Weil: heute habe ich einen in meinen Augen ziemlich guten weil erstens umfassenden und zweitens vielschichtigen und drittens ziemlich sachlichen Artikel über/zu Stevia on der "ZEIT" gefunden:

Das große Süßen Auf der letzten - also der fünften - Seite des Artikels wird auch eine Geschmacksbewertung abgegeben/vorgenommen.


P. S. auf den Geschmacksvergleich mit Lakritz wäre ich selber nie gekommen (finde ihn aber auch woanders wieder). Aber er könnte meine starke Abneigung erklären: ich verabscheue Lakritz ;o)

Hase said...

Na DANN ist ja jetzt alles klar - ich mag den Geschmack von Lakritz nämlich gerne :-)

Danke für den Artikel!

vincent said...

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Anonymous said...

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